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Foto #468: Idülö

Sonnenuntergang in Affalterbach Fotografie Wallpaper

Was sich nicht durch Zufall für nette Locations und Szenerien ergeben, das sind einfach die besten! Hier war ich eigentlich auf Auto Jagd in Affalterbach und keine 2 Kilometer weg auf dem Heimweg habe ich dann diesen schönen Sonnenuntergang gesehen. Wundervoll!

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Foto #466: Wenn man ein Fladenbrot findet muss man es umdrehen denn es könnte eine Pizza sein

Dampfendes Gras an der Autobahn Fotografie

Jede Sache hat immer etwas gutes an sich. An diesem Tag bin ich zum schönsten Ort der Welt gefahren. Ich dachte der Nürburgring würde schon um 8 aufmachen, dabei war es erst um 10 weil sich Manthey Racing spontan die Rennstrecke gemietet hat – kann man ja mal machen, man gönnt sich ja sonst nichts. Also war ich 2 Stunden zu früh da was mich erst einmal geärgert hat weil ich um 3 Uhr morgens aufgestanden bin. Aber hätte ich das nicht gemacht, hätte ich diese Szenerie an meinem Lieblingsautobahnparkplatz nie gesehen. Da war ein Haufen gemähtes Gras, das in der Morgensonne gedampft hat, aber auf jeden Fall nicht mehr wie frisch gemähtes Gras gerochen hat. Das habe ich noch nie gesehen und das war echt geil! Das Bild bringt nicht ganz rüber wie schön das eigentlich war. Die Moral der Geschichte: alles hat irgendwo eine gute Seite, egal wie schlecht es im ersten Moment vielleicht aussehen mag. Ich jedenfalls werde weiterhin um drei Uhr Morgens aufstehen wenn ich zum Ring fahre, wer weiß was man da alles trifft. Für den schönsten je von mir gesehene Sonnenaufgang bin ich auch um diese Zeit aufgestanden. Das ist eine hervorragende Zeit.

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Foto #382: Hier ist es kuschelig

Meerstimmung

Das hier ist einfach ein schöner Ort. Schöne Orte zu finden ist eigentlich nicht schwer. Bei mir ist das schon ein ziemliches Problem. Gerade wenn ich mehr in der Natur unterwegs bin schaue ich unterbewusst immer wo tolle Fotos möglich wären. Genau wie ich unterbewusst immer tolle Autos aufspüren kann. Und dabei kann ich immer noch ganz normal denken.  Das ist schon toll und versüßt den Alltag.

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Foto #351: Voll in die Fresse

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Ich mag dieses Foto, denn jetzt weiß ich dass auch Schafen Määäähsgeschicke beim Gehen passieren. Mir passiert es so oft, dass ich beim Gehen Missverständnisse habe. Der Klassiker ist natürlich wenn euch eine Person entgegen kommt und ihr könnt euch nicht darauf einigen, wer rechts, und wer links geht. Wenn das einer auf Überwachungskamera sieht, der liegt sicher am Boden. Oder wenn in einer größeren Menge jemand auf einmal stehen bleibt und man läuft einfach volle Kanne rein. Und dann muss der natürlich seine Backsteine im Rucksack unbedingt mitgenommen haben.  Dazu fällt mir ein, das Jugendwort des Jahres 2015 ist „Smombie“, also Leute die mit Blick auf das Smartphone durch die Gegend laufen. Oh mann. Die Erscheinung passt zu 2015, da gebe ich euch völlig recht! Aber dieses Wort verwendet einfach niemand, ich habe es noch nie gesagt und auch noch nie von jemanden gehört, ich musste die Bedeutung sogar nachschauen. Die letzten vier (Läuft bei dir (gut hier lässt sich auch streiten, drei Wörter sind nicht ein Wort, aber wollen wir mal nicht so kleinlich sein. Menschen aus anderen Ländern können wir eh alles als ein Wort verkaufen, wenn die einmal in den Kopf bekommen dass Waschmaschinenreinigungsmittel ein zusammenhängendes Wort ist, glauben die alles (ich mache einfach noch eine Klammer, denn dann haben wir drei Klammern in einander, ist das nicht krass!)), Babo, Yolo, Swag) waren aber in Ordnung. Ich schließe also auf eine Alkoholorgie epischen Ausmaßes beim Langenscheidt Verlag. Wahrscheinlich haben die sich das Fremdwörterbuch gekrallt und für jeden Buchstaben (die ebenfalls nicht zu unterschätzende Wörter wie Bahndrehimpulsquantenzahl in ziemlich großer Zahl besitzen) einen Kurzen trinken. So entstehen komische Dinge. Kennt ihr Jodel? Das ist hauptsächlich für Studenten gemacht und ein komplett anonymes soziales Netz, jeweils für eine Stadt. Anders gesagt, ungefilterter Gedankendünnschiss. Was da Samstag Abend für Ideen entstehen wenn alle dichter sind als die Aussage eines Winkelaristokraten, jedes mal wieder herrlich!

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Foto #231: Blumenarmee

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Von dieser Perspektive sieht es so aus, als ob die Blumen sich getroffen hätten und jetzt einer Theatervorstellung zuschauen würden. In welcher Richtung die aber jetzt aber genau stattfindet, darüber sind sie sich nicht so einig. Vielleicht haben sie ja – durch die Blume gesagt – etwas zu viel Sonne abbekommen.

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Foto #172: Wackeln

Wackeln

 

Da dieses Foto eigentlich nicht so gut, ach was, sagen wir es, scheiße ausschaut mache ich es so wie die sogenannten Künstler schon seit vielen Jahren und rede mich heraus. Das hier ist nicht als bloßes Foto zu verstehen, sondern ich kritisiere damit auf eine unterschwellige Art und Weise unsere Gesellschaft. Der Verwackelte Horizont ist durch die Hand des Künstlers entstanden, der dem ständigen Zeitdruck und Stress nicht mehr standhalten konnte und im Moment des Fotos einen Burnout erlitten hat, was den Horizont zum Symbol der sich immer schneller drehenden Welt macht, auf dem traditionelle und familiäre Werte bald völlig im Geschwindigkeitsrausch der modernen Performer kläglich untergehen werden, während die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter auseinanderklafft, um das Papier des gegenseitigem Versprechens, auf dem unser Staat aufgebaut ist, zu durchschneiden und uns danach als Sklaven der herrschenden Klasse miteinander zu verkleben, was als Symbol der Wiedereinführung der Zwangsheirat – egal ob mit anderem oder gleichem Geschlecht, Tieren oder Gegenständen, zu verstehen ist. Es wird Zeit etwas zu ändern; die wackelnden Beine des Tisches der Gesellschaft wieder zu stabilisieren. Ich würde sagen, ich mach mal die Belichtungszeit kürzer.

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Foto #161: Zwei Wege

Zwei Wege

 

Dieses Foto spiegelt eins der größten Probleme wieder, die mir das Fotografieren macht. Manchmal hat man einfach Szenen die in der Realität perfekt und gut aussehen, aber man bekommt sie nicht aufs Foto. So ist das auch hier. So als Foto ist das echt langweilig und öde, wer sich sowas an die Wand hängen würde ist wahrscheinlich ein altes Crackwrack das sich intravenös ernähren muss und sowieso nichts mehr merkt und das Bild daher beruhigend findet. In der Realität war dieser Anblick aber der Hammer, villeicht habe ich vor lauter Begeisterung ja mein Revier dort markiert. Aber auf dem Foto kann man das einfach nicht erkennen. Vielleicht ist das ja ein fotografisches Phänomen, vielleicht suche ich mir aber auch die falschen Motive.

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Foto #133: Forschungsergebnisse

Forschungsergebnisse

 

Schwedische Forscher der Eliteuni Knörpvürpen haben herausgefunden dass 75% der Leute hinter diesem Bild einen tieferen Sinn vermuten, möglicherweise eine Anspielung auf die Rodung des Regenwaldes und die damit vorpreschende, irreversible Urbanisierung des Planeten Erde der uns alle ins Verderben stürzen wird. Allerdings essen schwedische Forscher auch viel Knäckebrot, was, wie isländische Forscher aus der Stadt Rvtrrgjöngth herausgefunden haben, die Denkleistung um bis zu 90% reduziert, was uns auch das Phänomen Volvo erklären würde.