Bild

Foto #465: Was auf dem Land nicht alles passiert

Lamborghini Huracan grün Geschwindigkeit

An diesem Tag ist ein sehr großer Traum von mir in Erfüllung gegangen. Wer diesen Blog schon etwas länger liest oder aus Freude an der Sache alle Beiträge durchgelesen hat weiß ja dass ich ein ziemlicher Auto Fanatiker bin, das ist wirklich meine große Leidenschaft. Ich habe noch nie ein Auto getroffen das ich überhaupt nicht gemocht habe. Sogar einem Smart Fortwo kann ich noch etwas abgewinnen. Ich meine, der hat Schaltwippen! Aber an diesem Tag bin ich keinen Smart Fortwo, sondern einen Lamborghini Huracan gefahren, was ich wenn ich das jetzt so schreibe selbst noch nicht glauben kann. Das war mit Abstand das Schönste was ich je in meinem Leben gemacht habe, es gibt einfach nichts besseres als mit so einem wunderschönen Auto durch einen Tunnel zu heizen. Dieses Foto drückt das Fahrgefühl wirklich gut aus. Schnell ist er, und nervös. Und eine echte Schönheit.

Bild

Foto #384: Auf wiedersehen mein Freund

Lamborgini Huracan Hinten vos essen motor show_readytoupload

Eigentlich ist dieses Foto ja etwas schönes, denn hier ist ein Lamborghini zu sehen und Lamborghinis sind etwas schönes. Es ist aber leider ein trauriges Foto für mich, denn das ist das letzte Foto das meine gute alte Kamera gemacht hat. Danach hat sie den Geist aufgegeben. Das macht mich schon traurig, denn so viele Fotos, so viele Erlebnisse und so viele Erinnerungen habe ich mit dieser Kamera festgehalten. Bis auf wenige Ausnahmen auch so gut wie alle Fotos auf diesem Blog. Ich bin meiner Kamera aber auch nicht böse, so wie man sich manchmal darüber aufregt wie schnell Sachen kaputt gehen. Ich kann es zum Beispiel nicht nachvollziehen, dass der Kundenservice einer Militäruhr mir erzählt dass das Fahren auf einem holprigen Radweg kein normaler Anwendungsfall ist und deshalb die Garantie nicht greift. Ernsthaft? Die Uhr soll den Rückstoß von Gewehren und Kampfeinsätze aushalten aber scheitert an einem Radweg in einer norddeutschen Provinzstadt? .Nein, meine Kamera darf ruhig kaputt sein. Ich habe sie wirklich benutzt, eigentlich habe ich sie so behandelt wie eine Kamera behandelt werden will. Ich hab nicht gezählt wie viele Fotos ich mit ihr gemacht habe, aber wenn ich das grob überschlage kommen wir wohl irgendwo zwischen 50.000 und 100.000 raus. Ich habe Fotos bei Schnee, Regen, unter Minus 20 Grad und in der prallen Sonne bei über 40 Grad gemacht. Ich habe minutenlang Serienaufnahmen auf der Nordschleife gemacht und minutenlange Belichtungszeiten in der Nacht durchgezogen.  Ich habe mit der Zeit diese komische Gummiabdeckung über dem Sucher verloren und ihren Geruch mit insgesamt 2 Packungen Espressobohnen neutralisiert, nachdem sie durch die Tatsache dass ich in den Staaten in einem Raucherhaushalt gelebt habe, etwas muffig war. Ich habe viel erlebt mit meiner Kamera und ich werde sie immer als meinen guten und treuen Freund und Begleiter in Erinnerung behalten. Bald werde ich mir ihren noch ganz kleinen, jungen und knuffigen Bruder anschaffen, der gerade erst zur Welt gekommen ist. Ich werde auch ihm ein wundervolles Kameraleben ermöglichen und schöne Motive vor Augen führen. Auf ein neues.