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Foto #470: Man muss immer das Beste aus der Situation machen

Aussicht keine ahnung was das für eine Stadt ist Autobahn Fotografie

Als ich dieses Foto gemacht habe musste ich pinkeln. Ich war gerade auf dem Rückweg vom schönsten Ort der Welt (das mit dem dampfenden Gras vor ein paar Tagen war dieselbe Reise) und dieser Parkplatz erschien mir aufgrund der potenziellen Aussicht und dem Druck sehr attraktiv.  Nunja, meine Aussicht habe ich bekommen. Ich meine, schaut euch das mal an. Ich weiß gar nicht was das für eine Stadt ist. Ich dachte eigentlich immer Koblenz, aber ich bin mir da nicht so sicher. Pinkeln konnte ich aber nicht. Es gab kein WC, was mich eigentlich nicht stört. Aber dieser Parkplatz war Kameraüberwacht, das habe ich auch noch nirgendwo gesehen. Bei Raststätten ja, aber ein Parkplatz? Auch wenn ich keine Kameras entdecken konnte bin ich dann lieber weiter zum nächsten. Wildpinkeln nennt sich dieses Vergehen, das kostet zwischen 50 und 150 Euro, das spare ich mir lieber.

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Foto #461: Regen macht clever

Ford GT Geiger Cars vorne mit Tropfen beim SCC500 Fotografie

Das Bild habe ich beim SCC500 am Lausitzring gemacht, das war letzten April (2016, falls das jemand in der Zukunft mal liest). Das war so ein Tag, der hatte schon seine negativen Seiten. Aber er war es wert. Die negativen Seiten sind relativ schnell abgehandelt, ich stand eben 10 Stunden im Regen. Die positiven sind aber dass ich wirklich geile Fotos gemacht habe. Es geht nichts über Regentropfen auf Autos und den Fakt, dass durch die fehlende Sonne Spiegelungen wegfallen. Und ich habe auch eine neue Art und Weise entdeckt, meine Kamera vor Regen zu schützen. Die ist effektiv und clever. In meiner Tasche habe ich mein eines Objektiv und die Kamera in jeweils einen Stoffbeutel eingewickelt, einfach zum besseren Transport. Wenn es regnet, bindet man die Henkel vorne ans Objektiv hinter die Gegenlichtblende (die ist sowieso unverzichtbar bei Regen) und legt den Beutel über das Objektiv und über die Kamera (ein Stoffbeutel). Den kann man da jetzt zum Schutz lassen und trotzdem noch fotografieren. Das Objektiv und die Kamera bekommen nichts ab. Das ist absolut genial, denn so muss ich mir keine Sorgen mehr machen dass da was kaputt geht. Und so fortschrittlich die Technik ist, 10 Stunden Dauerregen sind einfach ungünstig.

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Foto #384: Auf wiedersehen mein Freund

Lamborgini Huracan Hinten vos essen motor show_readytoupload

Eigentlich ist dieses Foto ja etwas schönes, denn hier ist ein Lamborghini zu sehen und Lamborghinis sind etwas schönes. Es ist aber leider ein trauriges Foto für mich, denn das ist das letzte Foto das meine gute alte Kamera gemacht hat. Danach hat sie den Geist aufgegeben. Das macht mich schon traurig, denn so viele Fotos, so viele Erlebnisse und so viele Erinnerungen habe ich mit dieser Kamera festgehalten. Bis auf wenige Ausnahmen auch so gut wie alle Fotos auf diesem Blog. Ich bin meiner Kamera aber auch nicht böse, so wie man sich manchmal darüber aufregt wie schnell Sachen kaputt gehen. Ich kann es zum Beispiel nicht nachvollziehen, dass der Kundenservice einer Militäruhr mir erzählt dass das Fahren auf einem holprigen Radweg kein normaler Anwendungsfall ist und deshalb die Garantie nicht greift. Ernsthaft? Die Uhr soll den Rückstoß von Gewehren und Kampfeinsätze aushalten aber scheitert an einem Radweg in einer norddeutschen Provinzstadt? .Nein, meine Kamera darf ruhig kaputt sein. Ich habe sie wirklich benutzt, eigentlich habe ich sie so behandelt wie eine Kamera behandelt werden will. Ich hab nicht gezählt wie viele Fotos ich mit ihr gemacht habe, aber wenn ich das grob überschlage kommen wir wohl irgendwo zwischen 50.000 und 100.000 raus. Ich habe Fotos bei Schnee, Regen, unter Minus 20 Grad und in der prallen Sonne bei über 40 Grad gemacht. Ich habe minutenlang Serienaufnahmen auf der Nordschleife gemacht und minutenlange Belichtungszeiten in der Nacht durchgezogen.  Ich habe mit der Zeit diese komische Gummiabdeckung über dem Sucher verloren und ihren Geruch mit insgesamt 2 Packungen Espressobohnen neutralisiert, nachdem sie durch die Tatsache dass ich in den Staaten in einem Raucherhaushalt gelebt habe, etwas muffig war. Ich habe viel erlebt mit meiner Kamera und ich werde sie immer als meinen guten und treuen Freund und Begleiter in Erinnerung behalten. Bald werde ich mir ihren noch ganz kleinen, jungen und knuffigen Bruder anschaffen, der gerade erst zur Welt gekommen ist. Ich werde auch ihm ein wundervolles Kameraleben ermöglichen und schöne Motive vor Augen führen. Auf ein neues.

iOS 8 mit Zeitraffer

Mitte dieses Monats war ja mal wieder Apples alljährliche Dauerwerbesendung, die ich mir – zumindest im Nachhinein- immer gerne anschaue. Es ist halt auch von der Präsentation und dem Unterhaltungswert her ein Unterschied ob jemand ein Gerät für knappe tausend Tacken verkaufen will oder den Nicer Dicer auf Tele 5 für das reibungslose Schneiden von Salatgurken.

Screenshotzeitraffer

Aber ich schweife ab. Ich habe in iOS 8 eine Neuerung entdeckt die mir persönlich sehr gut gefällt. Neben der kleinen Slow-Motion Spielerei die ja mit iOS 7 gekommen ist, hat man jetzt auch eine Zeitraffer Funktion. Ich habe das schonmal ausprobiert und so einen geilen Wolken-Zeitraffer hinbekommen, aber freihand geht das leider überhaupt nicht. Ich werde mir wohl demnächst mal ein Stativ für das iPhone anschaffen, dann kann man da sehr ansehnliche Ergebnisse rausfischen. Da gibt es natürlich auch extra Apps für, aber in der Kamera App ist das eben sehr einfach gelöst, ohne viel kompliziertes zu haben. Ich bin einfach ein Fan von solchen kleinen Dingen wie Slow-Motion und Zeitraffer. Vielleicht poste ich da auch mal etwas. Zu viel solltet ihr da aber nicht erwarten, wie gesagt, ist ja nur eine kleine Spielerei :). Das iPhone 6 ist kameratechnisch ja auch interessant. Die Kamera ist buchstäblich so vollgepackt mit Funktionen dass sie gar nicht mehr ins Gehäuse passt (hehe). Aber naja, revolutionäres gab es da ja nicht. Auf jeden Fall nicht genug als dass da ein kauf für mich interessant wäre. Zeitraffer kann ich auch so :D!

So, hätte ich auch da meinen Senf zugegeben. Was ist die Moral der Geschichte? Manche Sachen klappen am Smartphone schon besser als mit der Kamera! Das ist doch mal ein Ding um ins Wochenende zu starten!