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Foto #466: Wenn man ein Fladenbrot findet muss man es umdrehen denn es könnte eine Pizza sein

Dampfendes Gras an der Autobahn Fotografie

Jede Sache hat immer etwas gutes an sich. An diesem Tag bin ich zum schönsten Ort der Welt gefahren. Ich dachte der Nürburgring würde schon um 8 aufmachen, dabei war es erst um 10 weil sich Manthey Racing spontan die Rennstrecke gemietet hat – kann man ja mal machen, man gönnt sich ja sonst nichts. Also war ich 2 Stunden zu früh da was mich erst einmal geärgert hat weil ich um 3 Uhr morgens aufgestanden bin. Aber hätte ich das nicht gemacht, hätte ich diese Szenerie an meinem Lieblingsautobahnparkplatz nie gesehen. Da war ein Haufen gemähtes Gras, das in der Morgensonne gedampft hat, aber auf jeden Fall nicht mehr wie frisch gemähtes Gras gerochen hat. Das habe ich noch nie gesehen und das war echt geil! Das Bild bringt nicht ganz rüber wie schön das eigentlich war. Die Moral der Geschichte: alles hat irgendwo eine gute Seite, egal wie schlecht es im ersten Moment vielleicht aussehen mag. Ich jedenfalls werde weiterhin um drei Uhr Morgens aufstehen wenn ich zum Ring fahre, wer weiß was man da alles trifft. Für den schönsten je von mir gesehene Sonnenaufgang bin ich auch um diese Zeit aufgestanden. Das ist eine hervorragende Zeit.

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Foto #458: Die Mosaikkuh am Grasen

Nissan GTR Mosaikfolierung und Gras Fotografie

Man glaubt manchmal gar nicht wie nah man durch Zufall mal an Goldgruben dran war, bis man es dann mal gemerkt hat. Das ist mir in letzter Zeit gleich zwei mal passiert. Dieses Bild habe ich zum Beispiel bei Import Racing gemacht, das ist einer von Deutschlands größten Tunern von japanischen Autos und bei dem stehen so gut wie immer mehr als 10 Nissan GTR auf einem Haufen und die sind ja nun echt selten. Diese Goldgrube ist in einem kleinen Dorf in Baden Württemberg und letzten Sommer bin ich im Rahmen einer eintägigen kulturellen Bildungsreise (die wirklich nicht schön war) schon mal in einem Reisebus durch dieses Dorf gefahren. Ich hätte nie erwartet dort einen Schatz zu finden. Dasselbe ist mir letztens in Neckarsulm passiert. Das ist ja eine Audi Hochburg, bei der man auch ganz toll Fotos machen kann. Nur 2 Kilometer davon weg habe ich vor anderthalb Jahren im McDonalds gegessen ohne zu wissen dass es das überhaupt gibt. Letzte Woche war ich wieder in diesem McDonalds und dann habe ich wieder gemerkt dass ich damals auch so nahe an einer Goldgrube war. Ich nenne dieses Phänomen mal das Marten’sche Schatzparadoxon. Wann immer euch das passiert kennt ihr jetzt den Fachbegriff dafür. Und das passiert zumindest mir wirklich oft.

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Foto #398: Denken wie ein Spiegel

Gras und Himmel dunkel Fotografie auf dem Boden

Ich bin ja schon öfters mal umgezogen. Letztes Jahr bin ich (bis auf Amerika) zu allen Orten, in denen ich je mal gewohnt habe hingefahren und habe da einen Tag oder auch länger Urlaub gemacht. Es ist natürlich schön ein wenig in Erinnerungen zu schwelgen, aber häufig wird man da auch traurig. Aber über vergangenes zu trauern ist eigentlich nicht sinnvoll, weil sich vergangene Zeiten nie mehr wieder zurückholen lassen. Trotzdem habe ich daraus etwas für die Gegenwart und für die Zukunft gelernt. Denn wenn man an so einen Ort zurückgeht fallen einem vor allem die schönen Dinge daran auf, die man heute so nicht mehr hat. Damals wusste man die aber gar nicht zu schätzen, sie sind einem noch nichtmal aufgefallen. Und das ist nicht gut. Denn wenn man so durch den Alltag zieht, viel zu tun hat und die Zeit wie im Flug vergeht merkt man häufig gar nicht was man eigentlich alles hat und wie gut es einem eigentlich geht. Dass man das meist erst erkennt wenn man es nicht mehr hat ist normal, und mit etwas Glück kann man damit auch einen Chart Hit produzieren, der dann auch in der Budweiser Werbung kommt und einem Millionen von Euros einbringt. Aber viel besser ist es, wenn man jetzt erkennt was man hat. Denn nur dann kann man es auch wirklich genießen.

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Foto #380: Was glotzt du?

Schaf guckt lustig Fotografie

Ich frage mich manchmal wirklich was Tiere von mir denken wenn ich sie fotografiere? Angst haben sie in der Regel ja nicht von der Kamera. Wahrscheinlich halten sie mich einfach für eine sehr primitive Lebensform, die komische Bewegungen vollführt und komische Posen einnimmt. Sie lassen die primitive Lebensform dann halt einfach machen, der Klügere gibt halt määäh. Achja, wie nennt man ein Wrestling Schaf? Einen Mähdrescher. Hahaha!

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Foto #231: Blumenarmee

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Von dieser Perspektive sieht es so aus, als ob die Blumen sich getroffen hätten und jetzt einer Theatervorstellung zuschauen würden. In welcher Richtung die aber jetzt aber genau stattfindet, darüber sind sie sich nicht so einig. Vielleicht haben sie ja – durch die Blume gesagt – etwas zu viel Sonne abbekommen.

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Foto #163: Tropf Tropf

Tropf Tropf

 

Tropfen gehen immer, man hat immer so unterschiedliche Bildebenen. Im Vordergrund alles eklig und unscharf, aber im Hintergrund dieser pornöse Grashalm im Schatten auf dem sich perfekte, definierte und scharfe Tropfen sammeln. Ich weiß nicht warum, aber ich finde das faszinierend.

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Foto #133: Forschungsergebnisse

Forschungsergebnisse

 

Schwedische Forscher der Eliteuni Knörpvürpen haben herausgefunden dass 75% der Leute hinter diesem Bild einen tieferen Sinn vermuten, möglicherweise eine Anspielung auf die Rodung des Regenwaldes und die damit vorpreschende, irreversible Urbanisierung des Planeten Erde der uns alle ins Verderben stürzen wird. Allerdings essen schwedische Forscher auch viel Knäckebrot, was, wie isländische Forscher aus der Stadt Rvtrrgjöngth herausgefunden haben, die Denkleistung um bis zu 90% reduziert, was uns auch das Phänomen Volvo erklären würde.