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Foto #461: Festhalten

Krasser Sonnenaufgang Autobahn Fotografie

Das war mit Abstand der krasseste Sonnenaufgang, den ich je gesehen habe. Das war auf dem Weg zum Nürburgring, das da unten ist eine Stadt, ich weiß gerade nicht mehr so genau welche. Man kann von hier förmlich erkennen wie der Bär steppt. Das Foto bringt aber leider nicht rüber wie krass der wirklich war. Davor, währenddessen und immer wieder hat es geregnet und dann taucht so ein glühendes Farbenmeer im Rückspiegel auf. Nachdem ich die Fotos hier vom Parkplatz (den ich übrigens echt empfehlen kann, super zum Pinkeln und diese tolle Aussicht. Ich weiß leider nicht wie er heißt, aber wenn man bergab an Koblenz vorbeifährt und dann über die Brücke und dann noch ein paar Kilometer ist er an einer charakteristischen Rechtskurve, das merkt man sich einfach) gemacht habe, hat es auch wieder sehr geregnet. Ich finde Sonnenauf- und untergänge allgemein immer am schönsten wenn sie mit dunklen Wolken gepaart sind. Der Kontrast dazwischen haut mich immer um, das ist schon absolut fantastisch. Ich habe dafür schon einen gewissen Fetisch, ich kann solche Himmelskonstellationen einfach nicht nicht angucken, weswegen ich beim Gehen auch schon viele Beinahe Zusammenstöße hatte, aber das ist eine andere Geschichte.

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Foto #461: Regen macht clever

Ford GT Geiger Cars vorne mit Tropfen beim SCC500 Fotografie

Das Bild habe ich beim SCC500 am Lausitzring gemacht, das war letzten April (2016, falls das jemand in der Zukunft mal liest). Das war so ein Tag, der hatte schon seine negativen Seiten. Aber er war es wert. Die negativen Seiten sind relativ schnell abgehandelt, ich stand eben 10 Stunden im Regen. Die positiven sind aber dass ich wirklich geile Fotos gemacht habe. Es geht nichts über Regentropfen auf Autos und den Fakt, dass durch die fehlende Sonne Spiegelungen wegfallen. Und ich habe auch eine neue Art und Weise entdeckt, meine Kamera vor Regen zu schützen. Die ist effektiv und clever. In meiner Tasche habe ich mein eines Objektiv und die Kamera in jeweils einen Stoffbeutel eingewickelt, einfach zum besseren Transport. Wenn es regnet, bindet man die Henkel vorne ans Objektiv hinter die Gegenlichtblende (die ist sowieso unverzichtbar bei Regen) und legt den Beutel über das Objektiv und über die Kamera (ein Stoffbeutel). Den kann man da jetzt zum Schutz lassen und trotzdem noch fotografieren. Das Objektiv und die Kamera bekommen nichts ab. Das ist absolut genial, denn so muss ich mir keine Sorgen mehr machen dass da was kaputt geht. Und so fortschrittlich die Technik ist, 10 Stunden Dauerregen sind einfach ungünstig.

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Foto #458: Die Mosaikkuh am Grasen

Nissan GTR Mosaikfolierung und Gras Fotografie

Man glaubt manchmal gar nicht wie nah man durch Zufall mal an Goldgruben dran war, bis man es dann mal gemerkt hat. Das ist mir in letzter Zeit gleich zwei mal passiert. Dieses Bild habe ich zum Beispiel bei Import Racing gemacht, das ist einer von Deutschlands größten Tunern von japanischen Autos und bei dem stehen so gut wie immer mehr als 10 Nissan GTR auf einem Haufen und die sind ja nun echt selten. Diese Goldgrube ist in einem kleinen Dorf in Baden Württemberg und letzten Sommer bin ich im Rahmen einer eintägigen kulturellen Bildungsreise (die wirklich nicht schön war) schon mal in einem Reisebus durch dieses Dorf gefahren. Ich hätte nie erwartet dort einen Schatz zu finden. Dasselbe ist mir letztens in Neckarsulm passiert. Das ist ja eine Audi Hochburg, bei der man auch ganz toll Fotos machen kann. Nur 2 Kilometer davon weg habe ich vor anderthalb Jahren im McDonalds gegessen ohne zu wissen dass es das überhaupt gibt. Letzte Woche war ich wieder in diesem McDonalds und dann habe ich wieder gemerkt dass ich damals auch so nahe an einer Goldgrube war. Ich nenne dieses Phänomen mal das Marten’sche Schatzparadoxon. Wann immer euch das passiert kennt ihr jetzt den Fachbegriff dafür. Und das passiert zumindest mir wirklich oft.

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Foto #457: Den Schwengel in den Sonnenuntergang halten

Spannerobjektiv im Sonnenuntergang Fotografie

Sorry dass mal wieder länger nichts gekommen ist, ich hatte in letzter Zeit aber wirklich viel zu tun mit dem Abitur, schließlich wohne ich ja im Bundesland der Bildungselite, Bayern. Ich habe mir gestern den Spaß gemacht alle Blätter, die ich während der Vorbereitung auf die schriftlichen Prüfungen beschrieben habe, nebeneinander in meinem Zimmer auszubreiten, das hat aber nicht geklappt weil das sogar in den Hausflur geragt hat. Aber das habe ich jetzt hinter mir, jetzt kommt noch das Mündliche und ich habe mal wieder hierfür Zeit. Und wie geht es euch so?